Transparenz

Die Arbeit als Stadtverordneter ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, d. h. man erhält hierfür weder ein geregeltes Einkommen noch erwirbt man Ansprüche für die Zeit nach der Erwerbstätigkeit. Lediglich der Aufwand, der im Zusammenhang mit dem Ehrenamt anfällt, wird entschädigt. Die Höhe dieser Aufwandsentschädigung wird durch das Innenministerium des Landes NRW geregelt und orientiert sich an der Größe der jeweiligen Kommune, in der das Mandat ausgeübt wird. In Wuppertal beträgt diese Entschädigung 395,30 Euro im Monat für Ratsmitglieder. Hinzu kommen noch 20,30 Euro für jede Gremiensitzung, die im Rahmen der Ratstätigkeit wahrgenommen werden (Ausschuss-, Fraktions-, oder Ratssitzungen) und zwar unabhängig von der konkreten Sitzungsdauer. Die Hälfte dieser Gesamtsumme ist steuerfrei, die andere Hälfte wird bei der Berechnung der Jahreseinkommenssteuer berücksichtigt.

Für meine Tätigkeit als Fraktionsvorsitzender erhalte ich den dreifachen Satz der Aufwandsentschädigung zusätzlich.

Für das Jahr 2017 habe ich dementsprechend folgende Entschädigung von der Stadt Wuppertal erhalten:

  • Sitzungsgeld für Stadtverordnete: 1,983,80 Euro
  • Aufwandsentschädigung Stadtverordnete: 4.692,20 Euro
  • Aufwandsentschädigung Fraktionsvorsitzender: 13.142,76 Euro
  • Gesamtsumme: 19.818,76 Euro

Um die Arbeit der Kreisgeschäftsstelle und des Kreisverbandes insgesamt zu unterstützen werden 40 Prozent der Aufwandsentschädigung und 30 Prozent der Sitzungsgelder an den Kreisverband Wuppertal als Spende abgeführt.

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2 Kommentare

  1. BAukhage

    Hätte mir gewünscht, lesen zu können wofür Sie als Kandidat stehen, ohne mir die Artikel über jeden Besuch und Veranstaltung der Grünen durchlesen zu müssen. Mir fehlt ein Wahlprogramm!

    Antworten