GRÜNE zur Schulentwicklungsplanung für weiterführende Schulen

Zum heute vorgelegten Schulentwicklungsplan für weiterführende Schulen erklärt Marc Schulz, schulpolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion:

„Wir hätten uns ein transparentes und öffentliches Verfahren gewünscht, in dem alle Betroffenen im Vorfeld an der Erarbeitung des Schulentwicklungsplanes beteiligt worden wären. Dies ist leider nicht geschehen.

Es ist schon ein starkes Stück, wenn die Verwaltung heute die Medien über den Entwurf informiert und erst im Anschluss daran den Schulen Gelegenheit gibt, Stellung zu beziehen. Es ist politisch falsch, Schulen nicht schon bei der Erarbeitung des Plans mit einzubeziehen. Aussagen zu konkret geplanten Schulschließungen werden ohne Diskussion festgezurrt und betroffene Schulen vor vollendete Tatsachen gestellt.

Die CDU-Fraktion ist richtig flott: Einige Stunden nach Veröffentlichung des Plans will sie bereits die Medien über ihre Vorschläge informieren. WIR haben den Plan noch nicht erhalten, der wird offiziell erst Mittags an die Politikerinnen verteilt. Einige Politiker sind eben gleicher als andere.“

Die GRÜNEN wollen, dass der Elternwille stärker berücksichtigt wird. Angesichts 40 Prozent an SchülerInnen, die an Gesamtschulen aus Mangel an Plätzen abgewiesen werden, setzen die GRÜNEN auf kreative Lösungen.

Marc Schulz weiter: „Was wir brauchen sind neue, integrative Schulmodelle. Eine GRÜNE Forderung ist der Ausbau der Zügigkeit von Gesamtschulen, dafür kommen die Schulen Langerfeld und Vohwinkel in Frage. Eine zweite Forderung ist ein Verbund von Haupt- und Realschulen.

Leider waren die Mehrheitsfraktionen noch im Dezember nicht bereit, diese Möglichkeit auch nur zu prüfen und haben einen entsprechenden Antrag der GRÜNEN kategorisch abgelehnt.

Ob CDU und SPD sich doch noch auf kreative Ideen und eine wirklich öffentliche Diskussion einlassen, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Wir werden alles dafür tun, damit der Schulentwicklungsplan für weiterführende Schulen eine für alle Beteiligten runde Sache wird.“

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