Gruppenbild mit der Spitzenkandidatin der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern, Silke Gajek (vorne, Mitte): v.l.n.r. Martin Möller, Marc Schulz, Peter Vorsteher und Patrick Brehm

Lebendige Städtepartnerschaft

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Witzige Anti-Nazi-Werbung von „Storch Heinar“, die flächendeckend in Schwerin plakatiert wurde

Wuppertaler Grüne unterstützen Schweriner Parteifreunde im Landtagswahlkampf

Die Grünen sind zurzeit in einem Dauerhoch (auch wenn aktuelle Meinungsumfragen momentan Verluste ausweisen). So können die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern zum ersten Mal seid Gründung des Bundeslandes vor 21 Jahren damit rechnen, in den Landtag im wunderschönen Schweriner Schloss einzuziehen. Um die Freundinnen und Freunde in der kleinsten deutschen Landeshauptstadt (95.000 Einwohner), die auch gleichzeitig Wuppertals Partnerstadt ist, im Wahlkampf zu unterstützen, fuhren wir (insgesamt acht Wuppertaler Grüne) vom 12. bis 14. August äußerst motiviert und sehr gespannt in den Norden. Die Aktion ging im Übrigen zurück auf eine Initiative meiner Stadtverordneten-KollegInnen Peter Vorsteher, Paul Yves Ramette, Regina Orth und von mir. Organisiert wurde sie von den beiden grünen Kreisverbänden Schwerin und Wuppertal.

Am ersten Tag wurden wir nach einer Begrüßung in der Landesgeschäftsstelle in verschiedene Teams eingeteilt: eine Gruppe tauschte Plakate in der Schweriner Altstadt aus, ein Team unterstützte einen Wahlkampfstand am Großen Dreesch und zwei Gruppen wurden zum Verteilen von Infomaterial in die Wohngebiete außerhalb der Innenstadt geschickt. Ich durfte zusammen mit unserem Mitglied Patrick in der Weststadt Wahlkampfzeitungen verteilen.

Am Abend wurde dann nach dem Abendessen in einem ehemaligen Bootshaus am Schweriner See, das zu einem Musikclub umgewidmet wurde, dem innerparteilichen Gedankenaustausch nachgegangen. Dabei entdeckten wir ähnliche kommunalpolitische Probleme, einzig die in Schwerin praktizierte rot-grüne Gemeinschaftsfraktion im Rat fand bei den Wuppertalern überhaupt keinen Nachahmungswillen…

Der Sonntag wurde dann mit einem ausführlichen Frühstück am Schweriner Markt eröffnet. Danach ging es weiter mit dem Verteilen von Infomaterialien, diesmal auf dem Großen Dreesch gemeinsam mit meinem Fraktionsvorsitzenden Peter Vorsteher. Gegen Mittag traten wir dann die Rückreise an.

Fazit der Reise: Es hat viel Spaß gemacht, die Freundinnen und Freunde in Schwerin kennen zu lernen und sie ein wenig bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Außerdem kommt man so auch in der wahlkampffreien Zeit nicht aus der Übung. Wer weiß, wann die nächste Wahl ansteht?

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