Fahrradstadt Wuppertal: Ja, aber bitte nur auf dem Papier!

Wuppertal möchte Fahrradstadt werden – zumindest in der Theorie teilen alle politischen Kräfte dieses Ziel. Wenn es aber konkret wird, trennt sich die Spreu vom Weizen. In einem Antrag für den morgigen Verkehrsausschuss haben wir einen Förderplan für den Radverkehr in unserer Stadt beantragt. Die SPD-Ratsfraktion hat daraufhin bereits heute (einen Tag vor der Sitzung) geantwortet und ist der Meinung, unser Antrag gehe

„an der Realität und der Machbarkeit von Verkehrskonzepten in unserer Stadt völlig vorbei, und das wissen die GRÜNEN auch. Es kostet nur unnötige Zeit der Verwaltung, die hier eh knapp ist und die diese lieber in sinnvollere Projekte investieren könnte“

Merke: während ihr OB-Kandidat durch die Stadt läuft/ fährt und verspricht, dass er sich für eine Verbesserung des Radverkehrs einsetzen wird, torpediert seine Ratsfraktion zum wiederholten Male konkrete Initiativen, ohne eigene Konzepte vorzulegen. Für die SPD kostet die Unterstützung von Fahrradfahrenden „unnötige Zeit der Verwaltung“, die man besser in andere Projekte (Ausbau L419?) stecken sollte.

So wird das nichts mit der Fahrradstadt Wuppertal!

Wer unsere „sinnlosen und an der Realität vorbeigehenden“ Vorschläge lesen möchte, findet sie hier: http://gruenlink.de/100f.

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