Mehr Betreuungsplätze statt Betreuungsgeld

„Die vorgesehene Erweiterung des Angebotes an Plätzen im Offenen Ganztag ist grundsätzlich zu begrüßen, reicht aber bei Weitem noch nicht aus, um den Bedarf in Wuppertal zu decken“,

so kommentiert Marc Schulz, schulpolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion, den Vorschlag der Schulverwaltung zum Ausbau des Ganztagsangebotes um hundert Plätze.

„Die bisherige Leistung beim Ausbau in Wuppertal ist gar nicht genug zu würdigen, gleichwohl muss der Prozess weitergehen, damit in den nächsten Jahren die noch vorhandene und nicht erfüllte Nachfrage bedient werden kann. Wir fordern daher in einem Ergänzungsantrag für den morgigen Schulausschuss eine konkrete Planung der Verwaltung, wie in den kommenden fünf Jahren mindestens 1.000 neue Plätze geschaffen werden können. Damit greifen wir auch eine Forderung der SPD und der Schulausschussvorsitzenden auf, die bereits im Oktober in einer Pressemitteilung öffentlich eine entsprechende Initiative gefordert hat. Wir hoffen, dass wir unabhängig von partei- oder koalitionstaktischen Erwägungen Unterstützung für unsere Initiative erhalten. Natürlich sind uns die finanziellen Grenzen der Stadt hinreichend bekannt. Gleichwohl sind zusätzliche Angebote bei den OGGS sowohl für die Kinder als auch für ihre Eltern dringend notwendig. Die Familien brauchen mehr Betreuungsplätze und kein Betreuungsgeld. Wenn die Bundesregierung mit ihrer verfehlten und bruchstückhaften Familienpolitik falsche Impulse setzt, muss die Kommune gegensteuern und die familienpolitischen Prioritäten wieder geraderücken“,

so Schulz abschließend.

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