NRW fördert Konzepte gegen Rechtsextremismus in Wuppertal

Die NRW-Landesregierung hat heute 13 Kreise und kreisfreie Städte benannt, die mit jeweils bis zu 140.000 Euro für ihre Arbeit gegen Rechtsextremismus und Rassismus gefördert werden. Unter den ausgewählten Kommunen befindet sich auch die Stadt Wuppertal. Hierzu erklärt Marc Schulz, Fraktionsvorsitzender der grünen Ratsfraktion:

„Wir freuen uns sehr, dass das Land uns finanziell dabei unterstützt, vor Ort ein passgenaues Handlungskonzept gegen rechts zu erarbeiten. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hat der Stadtrat mit den Stimmen der GRÜNEN die Bewerbung an dem Landesprogramm „NRWeltoffen: Lokale Handlungskonzepte gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ beschlossen. In diesem Rahmen sollen kommunale Einrichtungen gefördert werden, um gezielt bestehende Angebote auszuweiten oder neue Angebote zu entwickeln. Hierbei sollen auch Stadtquartiere und Zielgruppen erreicht werden, die bislang nicht bedient werden konnten. Darüber hinaus soll ein Aktionsfonds in Höhe von 25.000 Euro zur Verfügung gestellt werden, aus dem freie Träger Mittel für eigene Maßnahmen gegen rechts erhalten können.

Wuppertal ist eine weltoffene und tolerante Stadt. Trotzdem müssen diese Werte immer wieder aufs Neue verteidigt werden gegen Rechtsextremisten und ihre menschenverachtende Ideologie. Deshalb bedarf es entsprechender Handlungskonzepte, mit denen die unterschiedlichen Akteure vor Ort in ihrer Arbeit unterstützt werden können. Das Wuppertal hierfür nun weitere Hilfe vom Land erhält ist eine außerordentlich erfreuliche Nachricht“.

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