Damit der Rott weiter flott bleibt

Verwaltung legt Handlungskonzept vor

Die Bezirksvertretung Barmen beauftragte im vergangenen Jahr auf Initiative von CDU und GRÜNEN die Verwaltung, ein Handlungskonzept für das Quartier Rott zu erarbeiten. In der Sitzung der BV am kommenden Dienstag wird es nun erstmalig eingebracht und diskutiert.

Hierzu erklärt Marc Schulz, Vorsitzender der GRÜNEN Ratsfraktion und Barmer Stadtverordneter:

“Wir bedanken uns bei den an der Erarbeitung Beteiligten. Mit dem Papier kann nun, wie von der BV gewünscht, eine Diskussion gestartet werden, mit welchen Maßnahmen der Rott zukünftig deutlicher unterstützt und gestärkt werden kann.

In dem Entwurf des Handlungskonzeptes wird deutlich, dass der Rott zwar über viele Stärken verfügt, gleichzeitig aber in den letzten Jahren besorgniserregende Entwicklungen zu beobachten waren, denen dringend durch geeignete Maßnahmen begegnet werden muss.

Es gibt sehr Engagierte im Quartier, wie zum Beispiel der Rotter Bürgerverein (RBV) und der Fußballverein Viktoria Rott, der auch im Bereich der Jugendhilfe tätig ist. Die soziale Entwicklung im Quartier stellt jedoch alle Engagierten vor große Herausforderungen, die sie nicht alleine bewältigen können.

Wesentliche Probleme sind der hohe Leerstand bei Wohnungen und dem Einzelhandel, die mangelhafte Nahversorgung, die geringen Freizeitangebote speziell für Kinder und Jugendliche, die Situation der Spielplätze und die noch zu geringe Kinderbetreuung. Dort gibt es allerdings in absehbarer Zeit Bewegung durch die von der BV angestoßene Errichtung einer siebengruppigen Kindertageseinrichtung in der Rödiger Straße.

Insgesamt gibt es speziell im Bereich der Familienfreundlichkeit, der sozialen Infrastruktur und der Nahversorgung noch erheblichen Verbesserungsbedarf.

Wir wollen, dass der Rott auch zukünftig ein lebens- und liebenswerter Bezirk bleibt. Das Handlungskonzept bietet für die Debatte, wie dies gelingen kann, einen guten Aufschlag. Langfristig wird aber wahrscheinlich nur durch eine Beteiligung an europäischen und/oder Bundesförderprogrammen eine nachhaltige Lösung der Probleme erfolgen können.“

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